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Digital Marketing ist das Herzstück moderner Unternehmensstrategien. 2026 wird es noch stärker von KI, Automatisierung und hohen Kundenerwartungen geprägt sein. Wir haben vier KIs gefragt, welche Trends, Must-haves und No-Gos für das Digital Marketing 2026 entscheidend sind. Die Antworten zeigen: Technologie und Daten sind die Treiber, während alte Muster ihre Wirkung verlieren.
Top Trends 2026
- KI-gestützte Kampagnensteuerung
KI analysiert Kundendaten in Echtzeit und passt Kampagnen automatisch an. Personalisierung wird zum Standard. - Automatisierung über den gesamten Funnel
Von der Lead-Generierung bis zum Retargeting: Automatisierung spart Zeit und steigert die Effizienz. - Customer Experience als Differenzierungsfaktor
Marketing ist nicht mehr nur Werbung, sondern Kundenerlebnis. Jede Interaktion zählt. - Omnichannel-Integration
Kunden erwarten konsistente Kommunikation über alle Kanäle. Social Media, E-Mail, Website und Apps müssen nahtlos verbunden sein. - Nachhaltigkeit im Marketing
Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsvorteil. Kunden bevorzugen Marken, die Verantwortung übernehmen.
Mein Add-on zu den Top Trends
Automatisierung ist ein enormer Hebel, aber sicher kein Selbstläufer. Wer glaubt, ein System einmal einzurichten und dann sich selbst zu überlassen, wird früher oder später von der Realität eingeholt. Automatisierte Prozesse brauchen laufende Kontrolle, Anpassung und ein feines Gespür für Ausnahmen. Denn sobald individuelle Besonderheiten ins Spiel kommen, stossen starre Modelle schnell an ihre Grenzen. Automatisierung beschleunigt, aber nur, wenn jemand am Steuer bleibt.
Must-haves 2026
- Datenbasierte Personalisierung
Marketing muss auf Daten basieren. Customer Data Platforms liefern die Grundlagen - Automatisierte Workflows
Tools für Marketing-Automation sind Pflicht. Sie sparen Ressourcen und erhöhen die Effizienz. - Klare Customer Journey Maps
Unternehmen müssen die Reise ihrer Kunden verstehen und optimieren. - Content mit Mehrwert
Marketing funktioniert nur mit relevanten Inhalten. Qualität schlägt Quantität. - Transparenz und Authentizität
Kunden erwarten ehrliche Kommunikation. Greenwashing oder übertriebene Versprechen schaden.
Mein Add-on zu den Must-haves
Daten sind nicht einfach ein Werkzeug, sondern der Kompass, der jede Phase einer Kampagne ausrichtet. Von der ersten Idee bis zum letzten Franken Budget entscheidet die Datenlage, was bleibt und was sofort gestoppt wird. Dabei gilt es jedoch, die Balance zu halten, um die Zielgruppe nicht durch einen "Marketing-Overkill" zu überfordern.
No-Gos 2026
- Massenhafte E-Mail-Kampagnen
Spam verliert seine Wirkung. Personalisierung ist Pflicht. - Reine Reichweitenziele
Reichweite ohne Qualität bringt nichts. Engagement zählt mehr. - Einmalige Aktionen
Kurzfristige Kampagnen ohne langfristige Strategie sind wirkungslos. - Überfrachtete Tools
Zu viele Tools führen zu Chaos. Der Fokus auf integrierte Plattformen ist effizienter.
Mein Add-on zu den No-Gos
Die berüchtigten E-Mail-Dauerschleifen zwischen Black Friday und Weihnachten sind das beste Beispiel für gut gemeint und schlecht gemacht. Wer seine Kundschaft täglich mit Angeboten, Erinnerungen und Last-Minute-Deals bombardiert, produziert vor allem eines: Abmeldungen. Sinkende Performance im E-Mail-Marketing ist kein Signal für mehr Druck, sondern für mehr Relevanz. Weniger, dafür besser. Und vielleicht lohnt sich auch ein kritischer Blick auf all die kleinen Hürden im Checkout. Ein automatisch gesetzter Haken mag kurzfristig praktisch wirken, aber langfristig schadet er dem Vertrauen. Und Vertrauen ist die einzige Währung, die wirklich zählt.
Wenn du nur eins machst...
Sorge für eine konsistente Customer Experience über alle Kanäle.
Quellen: Gemini, ChatGPT, Copilot und Perplexity
Autor: Hatay Sánchez
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FAQ
Sehr wichtig. KI ist längst kein „nice to have“ mehr, sondern wird zum Standardwerkzeug für Analysen und Entscheidungen. Wer sie klug einsetzt, verschafft sich echte Wettbewerbsvorteile.
Eine Sammlung von Einzeltools kann kurzfristig funktionieren. Integrierte Plattform-Ökosysteme sind aber langfristig effizienter. Sie vermeiden Daten-Chaos, sparen Kosten und sorgen für eine konsistente Kundenerfahrung.
Indem du klare ökologische Kennzahlen definierst und transparent kommunizierst. Digitale Tools für CO₂-Tracking und Lieferketten-Transparenz sind Pflicht. Ein praktisches Beispiel: KI-gestützte Logistikoptimierung, die Transportwege verkürzt und Emissionen senkt.
