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Expertise ist einer der vier Kernfaktoren von EEAT und steht für Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness. Sie spielt eine entscheidende Rolle für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Aktuelle SEO Best Practices zeigen, dass fachliche Expertise zusammen mit praktischer Erfahrung ein zentrales Signal für hilfreiche Inhalte ist und die Bewertung durch Google positiv beeinflusst.
Was bedeutet Expertise im Kontext von EEAT
Expertise bezeichnet fundiertes Fachwissen in einem klar definierten Themengebiet. Sie zeigt sich durch präzise Erklärungen, sachlich korrekte Informationen und die Fähigkeit, auch komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln. Expertise entsteht durch kontinuierliches Lernen, durch formale Qualifikationen und durch die strukturierte Weitergabe von Wissen. Im Unterschied zu Experience, also Erfahrung aus erster Hand, steht bei Expertise die fachliche Kompetenz und Ausbildung im Vordergrund.
Wie erkennt Google echte Expertise
Google bewertet Expertise vor allem über die Qualität, Tiefe und Genauigkeit der Inhalte. Zusätzlich erfolgt ein Abgleich mit Entitäten, bspw. den Knowledge Graph. Wichtige Signale sind korrekte Fakten, nachvollziehbare Argumentationen, eine klare Struktur sowie eine sichtbare Autorenschaft mit belegbaren Nachweisen wie Autorenprofilen oder Fachzertifikaten. Inhalte, die Fragen direkt beantworten und logisch aufgebaut sind, entsprechen den Anforderungen des Google Helpful Content Systems.
Wie Unternehmen Expertise sichtbar machen
Unternehmen machen ihre Expertise sichtbar, indem sie ihr Wissen transparent und nachvollziehbar teilen. Dazu gehören klare Erklärungen, praxisnahe Fallbeispiele, detaillierte Prozessbeschreibungen, Antworten auf häufige Fragen sowie die Veröffentlichung eigener Analysen, Studien oder Erkenntnisse. Auch regelmässige Aktualisierungen und die Verknüpfung mit echten Expertenprofilen, zum Beispiel über Schema.org Markup, stärken das Expertenprofil nachhaltig.
Welche Fehler Expertise schwächen
Unklare Aussagen, fehlende Quellen oder rein oberflächliche Inhalte wirken schnell unprofessionell. Auch generische KI-Texte ohne menschliche Überarbeitung und ohne fachliche Prüfung können die wahrgenommene Expertise deutlich schwächen. Inhalte sollten immer korrekt, aktuell und logisch nachvollziehbar sein. Besonders bei sensiblen Themen aus dem YMYL Bereich, also Your Money Your Life, führen Abweichungen von wissenschaftlichen oder fachlichen Konsens zu einem deutlichen Vertrauensverlust.
Checkliste: Wie Expertise erkennbar wird
- Klare und präzise Sprache
- Fachlich korrekte Inhalte
- Eigene Beispiele oder belastbare wissenschaftliche Belege
- Quellenangaben zu Primärquellen
- Regelmässig aktualisierte Informationen
- Sichtbare Autorenschaft inkl. Qualifikationsnachweisen
- Einsatz strukturierter Daten wie Person oder Author mit Schema.org
EEAT: Warum Google jetzt noch genauer hinschaut
Quellen: Search Quality Evaluator Guidelines, Google Helpful Content System, Google Search Essentials - Spam Policies
Autor: Hatay Sánchez
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FAQ
Sehr wichtig. KI ist längst kein „nice to have“ mehr, sondern wird zum Standardwerkzeug für Analysen und Entscheidungen. Wer sie klug einsetzt, verschafft sich echte Wettbewerbsvorteile.
Eine Sammlung von Einzeltools kann kurzfristig funktionieren. Integrierte Plattform-Ökosysteme sind aber langfristig effizienter. Sie vermeiden Daten-Chaos, sparen Kosten und sorgen für eine konsistente Kundenerfahrung.
Indem du klare ökologische Kennzahlen definierst und transparent kommunizierst. Digitale Tools für CO₂-Tracking und Lieferketten-Transparenz sind Pflicht. Ein praktisches Beispiel: KI-gestützte Logistikoptimierung, die Transportwege verkürzt und Emissionen senkt.

